




Edith Droste, Leiterin der Deutschen Kinderhospizakademie:
Die Deutsche Kinderhospizakademie leite ich seit deren Gründung im Jahre 2005. Die Akademie bietet mehr als 40 Seminare pro Jahr an. Es ist eine herausfordernde und sehr erfüllende Aufgabe für mich, gemeinsam mit engagierten Menschen die Kinderhospizidee voranzubringen. Hilfreich in meinem Arbeitsalltag ist eine Trauerbegleiterausbildung, die ich beim Institut für Trauerarbeit (ITA e.V.) Hamburg absolviert habe.
Zum Deutschen Kinderhospizverein kam ich 2003, um den Seminarbereich aufzubauen und zu leiten. Mit betroffenen Müttern und Vätern entwickelte ich gemeinsam neue Angebote, die sich aus deren Bedürfnis nach Austausch, Trost und Ermutigung auf ihrem Lebensweg ergaben.
Ich bin Diplom-Politologin und spezialisierte mich schon früh auf den Bereich der Jugend- und Erwachsenenbildung. In Berlin begleitete und beriet ich über viele Jahre als Familien- und Einzelfallhelferin Eltern und Kinder in schwierigen psychosozialen Situationen und war ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig. In Berlin, Lüchow-Dannenberg und Attendorn war ich als Bildungsreferentin in Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung und als Referentin beim Diakonischen Werk der EKD in Stuttgart tätig.
Fragen im Umgang mit Tod, Trauer und Grenzsituationen wurden zunehmend zu einem Schwerpunkt meiner Arbeit. In Form von Zeitschriften und -buchpublikationen setze ich mich mit Fragen der gesellschaftlichen, ethischen und gentechnologischen Entwicklung und der Hospizarbeit auseinander.
Mitte der 90er Jahre lernte ich den Deutschen Kinderhospizverein kennen. Gemeinsam brachten wir die ersten Seminare für Familien auf den Weg.
Ich bin dankbar für das Vertrauen, dass die Eltern den Referenten, den Ehrenamtlichen und mir immer wieder entgegen bringen, wenn sie die Kinder in unsere Hände geben. Es ist schön zu hören, wie wichtig die Kinderhospizakademie inzwischen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geworden ist. Ohne die Lebensklugheit der Familien würde es dieses in Deutschland einzigartige Angebot nicht geben.
Die Deutsche Kinderhospizakademie finanziert sich zum Teil über Jahrespartnerschaften. Unternehmen oder Stiftungen engagieren sich ein Jahr lang ideell, finanziell und praktisch für die Aufgaben und Ziele der Akademie.
Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West hat für die Jahre 2008 und 2009 die Jahrespartnerschaft für die Deutsche Kinderhospizakademie übernommen. In diesem Rahmen unterstützt sie die Akademie mit einer großzügigen Spende bei der Entwicklung von Konzepten und Angeboten für lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Familien.
Die Geschäftsführerin der Stiftung, Ursula Wißborn, resümiert das Engagement der Stiftung wie folgt: „Die guten Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Vereins und der Akademie haben für uns den Ausbau der Kooperation über die eigentliche Jahrespartnerschaft hinaus sehr einfach gemacht. Aufgrund der Wahrnehmung der Partnerschaft in der Öffentlichkeit können wir nur alle anderen Privatpersonen, Institutionen, Vereine und Stiftungen auffordern und motivieren, mit diesem engagierten Verein Projekte umzusetzen und Kooperationen einzugehen“.




Mitgliedschaften und Anerkennungen:



weitere Mitgliedschaften und Anerkennungen



Forschungsbericht zur Studie "Kinderhospizarbeit"



